Pizzaestrich: wann darf ich den Boden belegen? [Aktualisiert, Bilder]

Von , 5. Juli 2013 21:27

So ein Fußboden ist ja fast wie eine Pizza: ohne Belag fehlt etwas. 😉

Jetzt ist es aber so, dass der Fußboden aus gegossenem Estrich besteht, der noch eine Menge Feuchtigkeit enthält. Und mit “eine Menge” meine ich 2.000 Liter Wasser, die für die Herstellung des Estrichs verbraucht wurde. Das macht mal eben schlappe 17 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Und die müssen nach eine gewissen Ruhephase wieder raus. Denn sonst kommt es später zu Rissen, die den Estrich beschädigen und das, was darauf liegt und fest mit dem Estrich verbunden ist, gleich mit. Hinzu kommt auch noch die Gefahr ausgiebiger Schimmelbildung, wenn der Fußbodenbelag hinreichend dicht ist und die verdunstende Feuchtigkeit nicht abziehen lässt.

Über das Heizprogramm, das zu diesem Zweck gefahren wird, werde ich sicherlich noch an anderer Stelle ein paar Worte verlieren. Hier geht es mir aber darum, wie der richtige Zeitpunkt bestimmt wird, ab dem der Fußboden belegt wird.

Weiter geht es nach dem Klick, es wird länger. 🙂

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Malervlies an den Wänden

Von , 2. Juli 2013 22:04

Und weiter gehts in Sachen “wohnlich machen”.

Der Aufbau der stommel’schen Innenwände ist mit den doppelt beplankten Fermacellplatten längst nicht abgeschlossen.
Im Standardpaket, sprich so man nichts anderes ordert, werden die Fermacellplatten mit Malervlies beklebt. Malervlies ähnelt herkömmlichen Tapeten, besteht jedoch aus Zellstoff und Textilfasern.
In Stommel Häusern dient es als Unterlage für die letzte Wandschicht, dem Anstrich.

Wir haben in unserem Haus nicht mit bunten oder strukturierten Tapeten geplant, weshalb wir auf allen Nicht-Holzwänden zu dem Standardpaket gegriffen haben. Als neutrale Farbe haben wir einen weißen Anstrich gewählt. Bunt machen kann man es immer noch bzw. besser – da flexibler – mit farbigen Accessoires.

Auch wenn das Malervlies noch die ein oder andere Verschmutzung aufweist (tanzen die Maler da vorher einen Steptanz drauf? :-/), wirkt das Haus danach deutlich wohnlicher, weil die Wände nicht mehr den Charakter von unbehandelten Rohbau-Wänden haben.

Die verwendeten Gerätschaften ähneln sehr stark denen, die auch bei normalen Tapeten Verwendung finden. Ich kann übrigens nur empfehlen die Kleisterreste zu entsorgen. Nach ein paar Tagen in einem Estrich-Aufheiz-warmen Haus fangen diese an, bestialisch zu stinken. 🙁

Ein paar Bilder gibt es nach dem Klick. 🙂  Weiter lesen 'Malervlies an den Wänden'»

Badinstallation und -fliesen

Von , 1. Juli 2013 20:17

Auf geht’s zum wahrscheinlich buntesten Eintrag bisher, denn es geht um die weitere Badinstallation und insbesondere die Wandfliesen.

Da es wieder viele Bilder gibt, muss an dieser Stelle ein kurzer Abriss reichen.

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Geweißte Innenwände

Von , 1. Juli 2013 19:54

Das Thema dieses Beitrags – die geweißten Holzinnenwände unseres Hauses – ist die direkte Folge einer besonderen Eigenschaft von Holz: es dunkelt im Laufe der Zeit.

In den Musterhäusern von Stommel Haus am Firmensitz kann man sich eine gute Vorstellung davon machen, wie das nach einigen Jahren aussieht. Das Nachdunkeln verleiht dem Inneren eines Hauses eine gewisse Würde und Charakter, verläuft aber je nach Geschmack der Hausbesitzer zu schnell.

Wir wollten jedenfalls diesen Prozess ein wenig verzögern und haben uns deshalb dazu entschlossen, die Wände mit einer Weißlasur zu behandeln: das oben genannte “Weißen”.
Diese Weißlasur hat zwei Effekte: das Holz wird deutlich aufgehellt und die Farbpigmente sorgen mit einem UV-Schutz dafür, dass das Holz in den nächsten Jahren langsamer nachdunkelt.

Das Weißen gibt es in verschiedenen Stufen:

  • Einfach: das Holz wirkt noch natürlich und wirkt lediglich sehr hell. Der weiße Anstrich ist praktisch nur im direkten Vergleich zu sehen.
  • Zweifach: es zeigt sich eine deutliche Weißwirkung auf dem Holz, der Anstrich ist auch ohne Vergleich wahrnehmbar.
  • Dreifach: die natürliche Holzwirkung tritt zurück. Der Charakter wandelt sich von aufgehelltem Holz zu weiß gestrichenem Holz

Ob und – wenn ja – welche dieser Stufen man wählt, hängt sehr stark vom Geschmack ab. Freunde des Holzes wählen nach aber wohl typischerweise nur die einfach oder maximal die zweifache Lasur.

Das einfache Weißen hat allerdings einen Haken: es ist sehr schwer! Holz als Naturstoff nimmt die Farbe etwas unregelmnäßig auf. Nach dem ersten Weißen kann es deshalb dazu kommen, dass man trotz sorgfältigen Arbeitens (bzw. Arbeiten-lassens) immer noch Gebiete hat, die die Lasur sichtbar unterschiedlich aufgenommen haben.
Dieser Eindruck verschwindet beim zweiten Weißen, da dann die “weißeren” Gebiete weniger Lasur annehmen und umgekehrt. Es kann natürlich sein, dass die Unterschiede im “Weißheitsgrad” mit der Zeit abnehmen. Das werden wir aber erst in den kommenden Wochen und Monaten feststellen.

Wir haben uns jedenfalls entschieden, einmal weissen zu lassen, da uns der zweite Anstrich schon zu stark war.

Ein Wort noch zu dem Material, mit dem geweißt wird: Stommel Haus hat wohl lange Zeit ein Weißwachs verwendet. Der Vorteil dieses Materials ist ein angenehmer Geruch, der nach Wachs eben. Der gravierende Nachteil ist jedoch, dass Wachs nicht nur in das Holz einzieht und es ein Stück weit versiegelt. Nein, es bildet auch noch eine wasser- und farbabweisende Schicht auf dem Holz.
Holz, das einmal gewachst wurde, ist ab diesem Zeitpunkt nur schwer mit anderen Farben zu streichen. Die Farbe hält schlichtweg nicht vernünftig. Der finanzielle Aufwand und die notwendige Arbeit, die nötig ist, wenn man später nachstreichen will, ist signifikant höher als ohne Wachs. Wenn es denn überhaupt gelingt!
Stommel Haus hat aus diesen Gründen vor kurzem (ich glaube in 2012) auf einen anderen Werkstoff umgestellt, nämlich Brillux Lacryl Holzlasur 235 (Farbton 9510 “Kalkweiß”).

Aufpassen muss man übrigens, was das Finanzielle angeht: das Streichen kostet (je Streichvorgang!) etwas weniger als ein Flieser nimmt. Durch die teilweise sehr großen Flächen (Seitenwände und Dach/Decke) kommt da aber dennoch sehr leicht ein mittlerer vierstelliger Betrag zusammen.

Bilder von unseren geweißten Decken und Wänden habe ich natürlich auch. Nur ist das auf Bildern ohne vernünftigen Weißabgleich kaum darstellbar. Ich versuche es trotzdem. 🙂

Der Weisheit letzter Schluß gibt es nach dem Klick auf “Weiter lesen”. 😉

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